Die Landesinnung informiert

Sehr geehrte Bauherren und Auftraggeber,

die Bauherren und Betriebe sind gemeinsam umsichtig.

Unsere Holzbaubetriebe wissen, wie Sie und die Mitarbeiter sich zu verhalten haben – in der derzeitigen Situation mehr als verantwortungsvoll. Die strengen Vorgaben werden selbstverständlich eingehalten.

Doch auch der Auftraggeber hat entsprechend dem Gesetz Pflichten:

Seine „gesetzliche Fürsorgepflicht“ lt. ABGB, aber ebenso entsprechend der Bau-Önorm B2110 heißt, dass er bei Bauverträgen dafür sorgen muss, dass die Firma und ihre Mitarbeiter Vorort bei der Ausführung der Bauarbeiten nicht zu Schaden kommen dürfen. Das heißt, der Auftraggeber hat u.a. auch dafür zu sorgen, dass etwa räumliche Abstände unter den einzelnen Unternehmen gewährleistet sein müssen. Zusätzlich muss er, wenn mehrere Firmen gleichzeitig oder nach einander auf der Baustelle tätig sind, immer (!!) – auch bei kleinen Bauvorhaben – einen Baustellenkoordinator bestellen, der zusätzlich für die Arbeitssicherheit zu sorgen hat. Wobei dieser den Bauherrn auch nicht von der völligen Haftung befreit.

Wenn etwa die 1m Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden können, weil die Koordinierung bauseits mangelhaft ist, hat der Auftragnehmer Mundschutz oder Schutzmasken zu verwenden, was aber zu einem Mehraufwand führt, der dem Bauherren verrechnet werden kann.

Daher werden gerade in schwierigen Zeiten auch die Bauherren, unterstützt vom steirischen Holzbaubetrieb, Sorge tragen, dass ein Zusammenwirken aller zu einem positiven Ergebnis führt.

Danke für Ihr Verständnis!

Die Landesinnung Holzbau Steiermark
Dr. Bernd Haintz und DI Oskar Beer

 

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